Sonntag, 19 Mai 2019

Mutter Maria spricht für ihre Kinder über das Sein

(gechannelt von Georgia Fritz, März 2007)

Liebe Kinder, es gab eine Zeit, in der waren das Oben und das Unten auf das Engste miteinander verbunden. Das Unten orientierte sich am Oben, und das Oben benötigte das Unten, um seine Schöpfungen sichtbar werden zu lassen.

Die Verbindung war so eng, dass es nur scheinbar ein Oben und ein Unten war, denn beides floss ineinander und miteinander. Es war eher sowohl ein Oben als auch ein Unten, ein oberes Unteres oder ein unteres Oberes, wenn ihr so wollt.

Diese Zeit, die viele von euch noch in ihren Zellen erinnern und auf die viele von uns und euch hinarbeiten, war ein Zyklus. Ein Zyklus, der kam und ging, gleich einer Welle. Wenn das Oben und das Unten ganz miteinander verschmolzen waren, entschied es sich für einen neuen Zyklus, in dem das Obere und das Untere sich wieder voneinander entfernten, um von neuem aufeinander zuzukommen. Gleich einer Welle, die im großen Puls auf den Strand zuströmt und wieder ins Meer zurückfließt.

Sowohl das Meer als auch die Welle hatten Freude daran, sich im großen Puls zu bewegen. Das Meer formte die Welle, die Welle floss unaufhörlich auf den Strand zu und wieder ins Meer zurück. Weder das Meer noch die Welle kamen je auf die Idee, diese Bewegung zu bewerten. Sie akzeptierten die Bewegung als den Lauf der Zeit und den Lauf ihres Seins.

Wenn ihr beginnt, euch als Welle zu begreifen, die aus dem Meer strömt und in das Meer zurückfließt, werdet ihr aufhören können, den Strand, an den ihr schwappt, als unangemessen, falsch oder finster zu begreifen. Ihr wisst als Welle, dass der Strand, der euch empfängt, genau der richtige ist. Ihr wisst als Welle, dass dieser Strand von euch im Laufe der Zeit geformt werden kann.

Aus hartem Felsen werdet ihr als Welle im Laufe der Zeit feinsten Sand reiben. Aus schroffer Küste werdet ihr als Welle im Laufe der Zeit lieblichen Strand formen. Ihr wisst es und hinterfragt es nicht, wenn ihr euch als Welle begreift. Ihr wisst, dass dieser Zyklus immer war und immer sein wird.

Eine Welle wird sich nicht anstrengen, die schroffe Küste vor ihrer Zeit zu einem lieblichen Strand zu formen. Sie strömt und fließt zurück. Und während dieser ewigen Bewegung formt sie, ganz nebenbei, aus hartem Felsen feinen Sand.

Ihr Lieben, entspannt euch, während ihr, einer Menschenwelle gleich, den kommenden Abschnitt des neuen Zyklus erlebt. Ein Zyklus, in dem das Untere wieder mit dem Oberen verbunden ist. Ein Zyklus, der das ganze Sein umschließt. Ein Zyklus, in dem die Welle und das Meer wieder miteinander verschmelzen.

Und während ihr als Welle auf eurer wahres Sein hinzuströmt, lasst die Bewertung, was eine Welle zu tun hat und was nicht, im Meer zurück. Öffnet euch dem wahren Sein einer Welle. Strömt und fließt zurück. Dies ist mehr als genug. Das wahre Sein einer Welle, ihr Lieben, ist ohne Zeitmaßstab, ohne Bewertungsmaßstab und ohne jegliches Muss. Es ist ein Vorwärtsströmen und Zurückfließen. Das ewige sich Erneuern im Schoß des Meeres und das ewige Weiterströmen aus dem Schoß hinaus. Wenn ihr diese Bewegung erfüllen könnt, habt ihr den ewigen Zyklus wahrlich verinnerlicht.

Seid gegrüßt, Maria.

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