Freitag, 19 Juli 2019

Chaos und Ordnung - Teil 2 - Kryon

(gechannelt von Patrizia Pfister, 13.03.2009)

"Ich bin Kryon vom Magnetischen Dienst und freue mich darauf, diese besondere Botschaft zu übermitteln. Über das Thema „Chaos und Ordnung“ kann man sicher viele Abhandlungen schreiben, ohne dass dem Leser langweilig wird. Daher werde ich mich auf das beschränken, was gerade relevant ist, obwohl mir das zugegebenermaßen nicht leicht fällt.

Wie man im Channeling von der Kryonkonferenz 2008 nachlesen kann, gab es ursprünglich einen Bauplan für dieses Universum, und nach diesem Bauplan wurde und wird Alles-was-ist auf- und letztlich auch wieder abgebaut. Und obwohl so vieles, gerade auf dieser Welt, chaotisch wirkt, folgt letztlich alles dieser obersten Ordnung, deren Hintergründe und Absichten auch wir von der Geistigen Welt nur auf Grund dessen, was da ist, nachvollziehen können. Diese Ordnung lässt bis zu einem bestimmten Grad Chaos zu, aber es gibt einen Umkehrpunkt, eine maximale Ausdehnung des Chaos, wie es auch eine maximale Ausdehnung des Universums gibt, was letztlich das gleiche ist.

Die Erde hat ihren Umkehrpunkt schon lange erreicht, und so, wie das Universum in Schüben gewachsen ist und sich ausgedehnt hat, verbreitete sich auch das (scheinbare) Chaos in Schüben, und wenn der Umkehrpunkt erreicht ist, wird auch die Ordnung in Schüben wiederhergestellt. Uns so gibt es Zeiten großer und größter Aktivität, die sich mit Zeiten der (relativen) Ruhe auch in eurem Leben abwechseln. Wenn man den Aufstiegsprozess, der nichts anderes ist als die Rückkehr in eine höhere Ordnung, graphisch darstellen würde, würde man eine Kurve zeichnen, die langsam ansteigt, aber dann immer steiler wird, bis zu einem bestimmten (Höhe) Punkt, und ab diesem Punkt macht die Kurve einen Knick, steigt wieder langsam an und wird dann immer steiler, und so geht es immerfort. Jeder kann die persönliche Entwicklung steuern, und so sind die einzelnen Teile der Gesamtkurve bei dem einen langgezogen, beim anderen kürzer, so, wie es erwünscht ist.

Auch bei Menschen, die scheinbar nicht „auf dem Weg“ sind, gibt es diese Kurven, die dann langgezogen in den Teilabschnitten sind. Wer auf den bewussten Weg geht, verkürzt diese Länge. Das ist, wie immer, ohne jede Wertung gemeint, sondern soll euch über Bilder ein Verständnis darüber geben, was geschieht. Zu Zeiten der Ausbreitung des (scheinbaren) Chaos war die Gesamtkurve absteigend, doch das ist nicht mehr der Fall. Für jeden gibt es diese individuellen Kurven, dann gibt es diese Kurve für Dimensionen, Galaxien, Sonnensysteme, einzelne Planete wie Lady Gaia, für Nationen und Völker, bestimmte Landschaften, für Städte und Dörfer. Diese Auf- und Abstiegskurven können für Individuen aufsteigend sein, während sie in „absteigenden“ Gesellschaften leben, was den Aufstieg extrem schwierig macht, aber eben von dem betreffenden Individuum so gewünscht ist. Auch der umgekehrte Einzelfall ist möglich. Alle Spielarten sind hier möglich, nicht nur auf die Erde, sondern auf Alles-was-ist, bezogen.

Das Faszinierende an dieser Zeit ist nun, dass die Gesamtkurve der Erde nach oben geht. Dies zieht natürlich einen automatischen Sog nach oben für alle Wesen nach sich, die auf ihr leben. Das heißt nicht, dass auch alle in den Aufstieg gehen. Es können sich tatsächlich noch Einzelne im Abstieg befinden, und wenn diese sich in entsprechenden Positionen befinden, kann das eine Auswirkung auf alle haben. Hier treffen nun entgegengesetzte Kräfte und Ziele aufeinander und das bekommt ihr alle in Form von „Gegenwind“ zu spüren. Nicht alle Menschen wollen in den Aufstieg. Nicht alle Wesen, die sich in höheren oder einfach nur anderen Sphären befinden, wollen ihren Aufstieg oder den euren. Und immer da, wo diese Gegenkräfte aufeinanderprallen, kann einer der „Stopp-Punkte“ auf der Kurve sein, von wo aus es dann erst wieder langsamer nach oben geht, von wo aus man erst wieder Anlauf nehmen muss, um die nächste Ebene zu erreichen. Diese Stopp-Punkte erlauben aber auch, wieder Kräfte für diesen Anlauf, für die nächste Stufe, zu sammeln, und so sind auch diese „gut“ und notwendig. Bei meiner Partnerin äußerte sich das so, dass sie einen Tag vor ihrem Geburtstag über eine Katze stolperte, mit dem Kopf gegen die Heizung „knallte“ und sich dadurch eine Gehirnerschütterung zuzog. Dies hatte eine Zwangspause zur Folge, und so feierte sie anstatt einer „Mamma-Mia-Tanzparty“ ihren Geburtstag im Bett. Und auch solche Ereignisse sollte man tatsächlich feiern, denn sie geben uns, der Geistigen Welt, die Gelegenheit, Operationen vorzunehmen, die nicht durchgeführt werden können, wenn ihr dauernd unterwegs seid, und für vieles reichen die Nächte der Ruhe eben nicht aus. Im Fall meiner Partnerin ging es um mehrere Themen, und eines davon ist die Behebung der ADS-Symptome, mit denen sie schon zeitlebens zu kämpfen hatte.

Begrüßt also diese „Stopps“, die genauso wichtig sind wie das Voran- und Aufwärtsgehen, und schickt Vergebungsenergie zu denen, die zu diesen Stopps beitragen, denn auch sie erfüllen ihren Zweck im großen Plan. Einer dieser Stopps für die Erde dauerte die ersten drei Monate dieses neuen Jahres an, und nun geht es wieder weiter, doch gerade das Jahr 2009 wird ein Jahr des Aufeinanderprallens von Gegenkräften sein, und die Amokläufe in den Schulen, die gerade aktuell sind, zeigen das auf eine spezielle Weise. Das Aufeinanderprallen von Kräften erzeugt Druck, der sich in irgendeine Weise entlädt, ja, entladen muss. Manchmal geht dieser Druck „nach innen“ los, bearbeitet auf diese Weise die Blockaden, die ohne diesen Druck nicht brechen würden, und  manchmal entlädt sich der Druck nach außen, wie es diese Vorfälle an den Schulen zeigen. Die Kunst ist nun, die frei werdenden Kräfte so zu steuern und auf ein Ziel zu richten, dass kein Schaden angerichtet wird, sondern Nutzen daraus entsteht, und im Falle der Schulvorfälle müsste man etwas einrichten, dass verhindert, dass diese Art von Druck entsteht.

Die Schulvorfälle haben mehrere Hintergründe. Zum einen gibt es natürlich die karmische Verwicklung aller Beteiligten miteinander, auf die ich hier gar nicht eingehen will. Der Effekt ist jedoch, dass etwas (wieder einmal) ins Bewusstsein gerückt wird, das verändert werden will, und das ist die Art und Weise, wie mit den Kindern an den Schulen umgegangen wird und wie sie auch miteinander umgehen beziehungsweise, wie es ihnen zu Hause ergeht. Dies alles macht Aussagen über die Gesellschaft, und das nicht gerade schmeichelhaft. Solche Dinge werden sich so lange ereignen, bis die (vom Kollektiv) erwünschte Veränderung stattfindet, und die Veränderung heißt nicht „versteckt die Waffen vor den Kindern“, sondern ist viel komplexer und hat mit grundlegenden Gesellschaftsstrukturen zu tun, die nun nicht mehr in diese Zeit, die Aufstiegszeit, passen.

Diese Vorfälle markieren einen Stopp in der Kurve, und nun ist die Frage, wie man dies nutzen sollte, welche Veränderungen anstehen. Wo ist der Ansatz für die notwendige Veränderung? Gebt die Verantwortung nicht an die Schulleiter oder Lehrer ab, sondern seid bereit, euren Teil der Verantwortung zu übernehmen und an der Veränderung zu arbeiten, und wie lautet diese? Nun, die Botschaft ist die, die ich seit vielen Jahren verbreite: Öffnet euer Herz wieder, für euch selbst und für andere. Eine Gesellschaft mit offenem Herzen wird nicht mit Waffen aufeinander losgehen, oder? Neue Strukturen müssen jedoch von der gesamten Gesellschaft getragen werden, sonst werden sie nicht angenommen, und daher ist jeder mitverantwortlich, wenn solche Dinge geschehen, und sollte dadurch motiviert werden, weiter an sich zu arbeiten und anderen davon zu erzählen, ohne zu missionieren. Die Botschaft von Jesus Sananda ist nach wie vor gültig: Liebet einander wie euch selbst. Warum erwähnte er „euch selbst“? Weil ihr andere nicht lieben könnt, wenn ihr es nicht einmal mit euch selbst schafft, und Egoismus und Narzismus ist damit nicht gemeint!

Dieses war Kryon vom Magnetischen Dienst.“

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