Freitag, 19 Juli 2019

Abhängigkeit erkennen und lösen

Platz schaffen für die Seelenbefreiung des Seelensiegels

Maitreya durch Julia Heilmann-Schuricht am 23.07.2013

Fühle deine Größe, deine Einzigartigkeit und wisse um die Gnade, die

Wie ich euch bereits sagte, pendeln viele von euch derzeit zwischen Frieden und Unruhe. Diese Unruhe steigert sich bei manchen teilweise bis zu einem Zustand, den ihr vielleicht früher als Panik bezeichnet hättet. Was ist diese Panik, worauf bezieht sie sich, und warum kommt sie gerade jetzt so stark?
Worum geht es jetzt?

Die Demaskierung der Abhängigkeit
Das Thema, das sich in vielen Abwandlungen und Varianten zeigt, heißt Abhängigkeit.
Wovon seid ihr abhängig, und wo seid ihr frei?
Bei einigen Abhängigkeiten scheint dies ganz offensichtlich, andere verstecken sich und treten nun als Ängste zutage, die euch oft aus heiterem Himmel zu überfallen scheinen. Manche dieser Abhängigkeiten nehmen eine für euch dramatische Form an, indem sie sich als tatsächliche oder gefühlte Bedrohung eurer Lebensgrundlage zeigen, manche lediglich als Druck in eurem emotionalem System.
Ein anderes Wort für Abhängigkeit ist Sucht, und ob ihr nun zu jenen gehört, die einer Abhängigkeit folgen, die ihr als Sucht anerkannt habt, oder euch für Menschen haltet, die frei sind von Süchten, geht es nun um die Erkenntnis, dass ein jeder von euch süchtig ist.
Hier mögen einige von euch aufschreien oder nicht weiterlesen wollen. Ihr mögt sagen: Nein, Maitreya, ich bin nicht süchtig. Ich habe gewisse Verpflichtungen, denen ich nachgehen muss, damit ich leben kann, meine Familie ernähren kann, existieren kann, aber ich trinke nicht, rauche nicht, spiele nicht, brauche keine Anerkennung, bin bescheiden und friedlich. Ich bin nicht süchtig. Ich sage euch – ihr alle seid süchtig! Ihr alle tragt jene Verbindungen in euren Feldern, die euch zu Süchtigen machen, und nun hat ein Prozess eingesetzt, der es euch ermöglicht, das zu erkennen.

Was kennzeichnet eine Sucht im energetischen Sinn?
Sucht oder Abhängigkeit besteht dort, wo zwei oder mehr Bereiche miteinander verknüpft sind, die in ihrer Essenz und Anlage nichts miteinander zu tun haben. Bei der Abhängigkeit von Substanzen ist dies einleuchtend. Durch die Zuführung einer Substanz erzeugt ihr in eurem Körper die Illusion, diese Substanz zu benötigen, um funktionieren zu können. Es wird auf vielerlei Ebenen die Steuerung eurer Überlebensprogramme mit etwas verknüpft, das nicht nur nicht euer Überleben sichert, sondern euch vielmehr in die Zerstörung eures Körpers führt. Ein Süchtiger ist immer im Zustand der Beschäftigung, sei es nun gedanklich/emotional oder aktiv, mit der Beschaffung dessen, wovon er abhängig ist. Im Extremfall kreist sein gesamtes Denken um nichts anderes mehr, und jede Handlung wird diesem Ziel untergeordnet, in den weiteren Besitz des Stoffes oder der Sache zu gelangen, die er zu brauchen glaubt. Hat er eine Wahl? Letzten Endes nicht, da ab einem gewissen Punkt nicht nur die Gedanken diesem Ziel untergeordnet sind, sondern auch sämtliche Körperreaktionen sowie alle psychischen Prozesse diesem Muster folgen. Auch hier gilt: Alles ist eins. Was geschieht aber in genau dem Moment, in dem der Süchtige seinen Stoff in den Händen hält und ihn zuführt? Er erlangt für einen kurzen oder auch längeren Moment ein Gefühl des Friedens, der Beruhigung. Die Systeme fahren herunter, die Situation der empfundenen Bedrohung des Lebens ist für diesen Moment gelöst.
Was hat das mit euch zu tun? Vielleicht spürt ihr es bereits. Vielleicht spürt ihr ein leichtes oder auch etwas stärkeres Ziehen oder Unwohlsein auf Höhe eures Brustbeines, ca. drei Finger breit unter eurem Schlüsselbein auf Höhe der Thymusdrüse.
Wie entsteht Sucht? Sucht entsteht in dem Moment, in dem ein Teil eures Seins, sei es nun der Körper, die Psyche oder auch euer Energiesystem, durch Stimulation von außen – und dieses Außen können ebenso gut übernommene Gedankenstrukturen sein – die Annahme erzeugt, dass es etwas braucht, das außerhalb von ihm existiert, damit es funktionieren kann, und diese Annahme oder auch dieser Glaubenssatz eine energetische Verbindung mit einem Tor in eurem Körper und eurem Energiesystem eingeht, das ihr bislang in seiner Funktion noch nicht erfasst habt. Dieses Tor ist euer Seelensiegel.

Das Seelensiegel
Ihr kennt den Sitz eures Seelensiegels sehr genau. Jeder von euch hat das Gefühl in seinem Brustkorb bereits des Öfteren gespürt. Es ist die Sehnsucht in euch, die sich an dieser Stelle ausdrückt und einen Zug auf euch auszuüben scheint ... irgendwohin. Weg von dort, wo ihr gerade seid. An dieser Stelle in euch fühlt ihr, dass ihr eine Aufgabe habt, der ihr folgen wollt oder müsst, wenn die Sehnsucht in euch sehr stark geweckt ist. Hier spürt ihr den Ruf eures „Schicksals" – wird dieser Punkt, dieses Tor stimuliert, reagieren alle Systeme eures Körpers darauf mit der Ausschüttung bestimmter Hormone, die wiederum bestimmte Verbindungen innerhalb eurer DNS stimulieren, die wiederum Brücken bilden zu eurer feinstofflichen DNS. Die Kette an Reaktionen, die eine Stimulierung dieses Punktes in euch auslöst, dringt in jeden Bereich eures Seins. Das, was bei euch zumeist im Bewusstsein ankommt, sind Gefühle der Unruhe, das Gefühl, etwas tun zu müssen, irgendwo hingehen zu müssen, ohne genau zu wissen, was dieses etwas ist.
Es ist eure Seele, die über genau diesen Punkt mit euch kommuniziert hat, in all den Zeiten, in denen ihr hier auf der Erde als Menschen gelebt habt. Über diesen Punkt zeigte sie euch die Richtung an, die ihr einschlagen solltet. Je stärker ihr diesem Zug gefolgt seid, desto größer und ausgeprägter das Siegel und in seiner Entsprechung auch die hormonelle Drüse, die direkt mit ihm verbunden ist. Je mehr die Seele mit euch über diesen Punkt kommuniziert, desto stärker spürt ihr ihn, desto aktiver wird dieses Siegel. Desto anfälliger seid ihr aber auch für Abhängigkeiten und Süchte jedweder Prägung. Und anders herum. Je mehr Abhängigkeiten in euch vorhanden sind, desto weniger könnt ihr sie vom Ruf eurer Seele unterscheiden. Eure körperlichen und emotionalen Reaktionen auf den Zug eurer Seele an der Verbindung über dieses Siegel unterscheiden sich kaum vom Zug der Abhängigkeit.
Warum denn das, Maitreya?, mögt ihr nun fragen. Was hat die Seele mit Sucht zu tun?
Das ist ganz einfach: Eure Abhängigkeiten und Süchte verbinden sich mit demselben Punkt. Sie gehen energetische Verbindungen mit eurem Seelensiegel ein und ahmen den „Ruf der Seele" nach.
Und das ist auch der Unterschied zwischen einer Abhängigkeit oder Sucht und einer Notwendigkeit.
So seid ihr beispielsweise nicht süchtig nach Sauerstoff. Ihr benötigt ihn schlicht, um zu überleben. Die Notwendigkeit der Aufnahme von Sauerstoff ist in euren Systemen nicht energetisch mit eurem Seelensiegel verbunden. Ihr atmet einfach ein und aus. Ihr macht euch keine Gedanken darüber, woher ihr genug Sauerstoff für den nächsten Atemzug bekommt. Eure Körperreaktionen bei der Verminderung von Sauerstoff lösen keine Panik in euch aus, sondern ihr schlaft ein. Eine Ausnahme ist das abrupte und vollkommene Abschneiden von der Sauerstoffversorgung. Hier werden „wie auf Knopfdruck" all eure Überlebenssysteme eingeschaltet. Ihr bekommt Panik, schnappt nach Luft. Auf energetischer Ebene findet hier eine Rückkopplung eurer Körpersysteme mit eurem Seelensiegel statt, die einen elektrischen Impuls und eine magnetische Welle über diese Verbindung zu eurer Seele senden. Im gleichen Moment entsteht entweder so etwas wie Ruhe und Entspannung, nämlich dann, wenn die Seele auf jene Welle auf eine Art antwortet, die all jene Systeme beruhigt und euch im Todesmoment tiefen Frieden schenkt, oder aber indem die Seele jene Impulse sendet, die euch zu eurer „Rettung" und somit zur erneuten Versorgung mit Sauerstoff führen. Das kann die rettende Hand sein, die euch aus dem Wasser zieht oder das plötzliche Befreien aus einer ähnlich lebensbedrohlichen Situation, die euch plötzlich und heftig den Sauerstoff entzogen hat. Was aber in jenem Moment stattgefunden hat, ist eine Verknüpfung des Atemvorgangs mit eurem Seelensiegel, und so kann es sein, dass ihr von diesem Erlebnis eine Prägung zurückbehaltet, die in diesem Leben oder in einem darauffolgenden eine Sucht oder ein Angstmuster, das sich über die Entwicklung einer Sucht ausdrückt, bei euch auslöst, das in Bezug zum Thema Atmung steht. Was geschieht, wenn ihr dieses Muster irgendwann erlöst, ist eine Entkopplung von eurem Seelensiegel. Ab diesem Moment seid ihr frei davon. Ihr seid frei von der Angst und auch von den damit verbundenen Zwängen.
Die einzige Sehnsucht, die ursprünglich in euch angelegt ist, ist die Sehnsucht nach Wiedervereinigung mit eurer Seele. Das Spiel, das ihr so lange Zeit gespielt habt, brachte es mit sich, dass sich auf diese Verbindung alles gelegt hat, was euch ein Gefühl des Brauchens gab und gibt. Jedes vermeintliche Bedürfnis, das nicht eurem Herzen und eurer Schöpferkraft entspringt und nicht Ausdruck eurer schöpferischen Freude ist, sondern in euch erzeugt wurde, hat sich den Weg dieser Verbindung gesucht. Und das war Teil des Plans, Teil dessen, wie das Leben in der Dichte funktionierte.

Die Rückkehr der Seele
Doch nun ist der Zeitpunkt gekommen, an dem eure Seele sich mit euren Körpern verbinden möchte. Der Zeitpunkt, an dem ihr nicht mehr ihrem Ruf folgt, sondern an dem ihr bereit seid, eure Seele ganz in euren Körpern aufzunehmen. Das ist, was der neue Mensch ist, was „ihr seid Seele" wahrhaftig bedeutet. Und so sendet die Seele seit einiger Zeit verstärkt ihre Impulse in eure Seelensiegel, damit diese sich ganz öffnen und eure Verschmelzung eingeleitet wird. Die Nebeneffekte dieser verstärkten Impulse könnt ihr deutlich wahrnehmen. Denn die Impulse eurer Seele verstärken auch alle anderen Verbindungen, die auf eurem Seelensiegel aktiv oder inaktiv liegen, und bringen sie dazu, sich auszudrücken. Ihr könnt dies vergleichen mit dem starken Anschlagen einer Instrumentenseite, die die benachbarten Seiten ebenfalls zum Schwingen bringt. Und so drängen eure offensichtlichen, aber vor allem auch eure versteckten Abhängigkeiten, nun stark in euer Bewusstsein. Sie zeigen sich auf allen Ebenen. Emotional, gedanklich und in eurem Leben.
Das gilt übrigens für alle Menschen. Doch nicht alle werden hierauf mit Auflösung der Abhängigkeiten und Seelenaufnahme in den Körper reagieren. Viele werden gemäß ihrer Gewohnheiten reagieren und ihren Ängsten folgen, bis diese Welle vorübergegangen ist. Denn wie jedes Fenster der Gelegenheit, jeder kosmische Ton, jeder Rhythmus im Alles, wie bei Ebbe und Flut, gibt es jene, die den Moment nutzen, und jene, die ihn vorübergehen lassen. Auch das ist, wie es ist. Weder gut, noch schlecht.

Das Lösen von Abhängigkeiten – die Sucht nach Geld
Erkennt, dass sich eine Vielzahl von Abhängigkeitsstrukturen über euer Seelensiegel gebildet haben. Ihr braucht sie nicht alle einzeln aufzulösen. Zunächst hilft die Erkenntnis, dass sie da sind.
Die größte Abhängigkeit, die jeden Einzelnen von euch betrifft, ist eure Abhängigkeit von der Energie des Geldes. Für manche von euch ist es fast so etwas wie der Ersatz eures Lebenssinns und eurer Aufgabe geworden, und die wenigsten unter euch würden dies bejahen. Ich bitte euch zu beobachten, wie ihr auf den Satz reagiert:
Ihr seid süchtig nach Geld!
Was löst dieser Satz in euch aus? Wie äußert sich diese Sucht, und warum ist sie vorhanden?
Einige eurer Abhängigkeiten haben sich nicht gebildet, sie wurden gesetzt. Und da Geld nichts ist, was natürlicherweise aus der Quelle entstanden ist, sondern eine Energieform ist, die tatsächlich „künstlich" geschaffen und mit bestimmten Vorgaben und Programmierungen versehen wurde, wurde auch eine Verbindung zu euren Seelensiegeln gelegt, damit ihr genau jene Erfahrung intensiv machen konntet, die im Zusammenhang mit Geld steht. Dem Erleben von Überfluss und Mangel als zwei Pole in der Dualität und der Thematik des Ausgeliefertseins an eine andere Macht als eure göttliche Quelle. In den Zustand der tatsächlichen Fülle zu gelangen, ist mit einer Suchtprogrammierung schlicht nicht möglich.
Wie äußert sich eure Abhängigkeit in Bezug auf Geld? Dergestalt, dass eure Gefühle und Gedanken weniger um das kreisen, was ihr zu schöpfen wünscht, sondern vielmehr um das Mittel, mit dem ihr denkt und fühlt, eure Schöpfungen verwirklichen zu können. Ihr mögt sagen: Aber Maitreya, natürlich denke ich über Geld nach, wir brauchen Geld, um Lebensmittel kaufen zu können, um unsere Kleidung zu bezahlen – alles kostet Geld. Möchtest du sagen, dass wir Geld abschaffen sollen und wieder Tauschhandel betreiben?
Nein. Obwohl dies eine vorübergehende Erleichterung für euch wäre, würde euch dies nicht von der Sucht, sondern lediglich vom Suchtmittel befreien. Geld an sich erfüllt einen Zweck und hat einen Platz, der, wenn ihr euch von der Sucht danach löst, hilfreich dabei ist, euch miteinander auszutauschen. Nicht mehr und nicht weniger. Prüft alle eure Gefühle in Bezug auf Geld. Und dann spürt die Verknüpfungen auf, die ihr mit Geld eingegangen seid, die aber mit der Energie an sich nicht wirklich etwas zu tun haben.
Beobachtet euren Umgang mit Geld. Es scheint entweder zu viel oder zu wenig davon in eurem Leben zu sein. Wie verhaltet ihr euch, wenn Geld da ist, wie verhaltet ihr euch, wenn es nicht da ist?
Welche Vorstellungen verknüpft ihr mit der Vorstellung, dass kein Geld da ist? Setzt euer Überlebensalarm ein? Ist das eine angemessene Reaktion? Welche Vorstellungen verknüpft ihr mit der Vorstellung, dass Geld im Überfluss da ist? Welche Gefühle löst es in euch aus, und welche Hoffnungen tragt ihr in euch? Habt ihr es selbst in der Hand, wie viel oder wenig Geld in eurem Leben ist? Oder aber fühlt ihr euch letzten Endes jenen ausgeliefert, die darüber zu bestimmen scheinen, wie viel Geld euch zur Verfügung steht? Verachtet ihr Geld oder habt ihr euch gemäß eurer Glaubenssätze eine Haltung der Liebe gegenüber dieser Energie zugelegt? Ist diese Liebe echt? Fühlt ihr sie in der Tiefe eures Herzens? Oder ist es eine Scheinliebe, die eure (Sehn)-Sucht danach verdecken soll?
Seid ehrlich mit euch selbst. Seht es euch an. Seht es euch ganz genau an. So lange ihr euch nicht von der Akzeptanz der „Abhängigkeit" von Geld befreit habt, so lange ihr dies als gegeben hinnehmt, so lange schneidet ihr euch selbst ab vom echten und tiefen Vertrauen in die göttliche Schöpfung und somit vom echten und tiefen Vertrauen in eure eigene Quelle.
So lange in euch der Glaubenssatz wirkt, dass ihr arbeiten müsst, um Geld zu verdienen, verwehrt ihr euch selbst das Erleben tiefster Erfüllung in eurem Tun, selbst wenn das, was ihr tut, genau das ist, was ihr tun wollt. Selbst dann, wenn ihr es als eure Aufgabe empfindet, wenn eure Arbeit eure Berufung ist. So lange diese Verknüpfung besteht, werdet ihr in eurem Tun nicht frei sein. Wenn ihr tief hineinspürt in diese Verbindung, spürt ihr, dass sie einen Platz eingenommen hat, an den sie nicht gehört. Wenn diese Verbindung gelöst ist, schöpft ihr aus euren Tiefen, ohne jeglichen Gedanken daran, ob das, was ihr tut, ausreichen wird, um eure Familie zu versorgen. Ihr wisst einfach, dass es ausreichen wird, da es anders gar nicht möglich ist, wenn ihr dem Prinzip des Vertrauens folgt und mit dem, was ihr tut, aus der Freude schöpft. Geld ist in diesem Fall einfach die Energie, die eurem inneren Ausdruck folgt, aber nicht die Energie, die euch motiviert oder steuert. Manche von euch können diesen Zustand eine Weile halten, so lange keine Situation eintritt, die scheinbar diese Gewissheit ins Wanken bringt. Bei einigen von euch braucht es einigen Druck, damit ihr diese Abhängigkeit spürt, aber es gibt kaum einen Menschen, der diese Verbindung zur Energie des Geldes in seinem Seelensiegel tatsächlich zur Gänze aufgelöst hat. Zu viele Querverbindungen zu anderen Mustern bestehen, und es hätte euch zu einem anderen Zeitpunkt einen solchen Energieaufwand gekostet, dass ihr vermutlich sehr schnell aufgegeben hättet. Aber die meisten von euch haben sich vorbereitet. Haben sich angenähert, sich Gedanken gemacht, über eure Verbindungen mit dieser Energie meditiert und den Zug gelockert. Alle eure Ideen zur Veränderung mit dieser Energie, eure Ideen über den Wert menschlicher Arbeit, vor allem aber eure Ideen zur Veränderung eurer Finanzstrukturen können erst dann wirklich fruchtbar sein, wenn ihr die kollektive suchthafte Verknüpfung gelöst habt, die zu dieser Energie besteht.
Nun könnt ihr sie lösen.
Wie löst ihr also eure Abhängigkeit davon auf? Ihr könnt dies nicht rein kognitiv lösen. Es reicht nicht, es zu verstehen und abzunicken. Eure Körpersysteme sind mit dieser Energie verbunden und reagieren mit Notfallprogrammen, dem Gefühl der Lebensbedrohlichkeit, wenn sie zu wenig zu werden scheint. Die Vermeidung einer solchen Situation und der Auslösung dieses Mechanismus unterliegt oft für euch kaum spürbaren subtilen Selbstmanipulationsmechanismen. Einige von euch gehen ganz in die Vermeidung mit dieser Energie, werden Aussteiger in dem Glauben, dass dies der Abneigung gegenüber dem System geschuldet ist. Ein Antrieb dabei ist jedoch auch der subtile Schmerz über die Verknüpfung über euer Seelensiegel. Dies entspricht dem Vermeiden von Alkohol bei einem Alkoholiker. Ihr mögt denken, dass ich übertreibe, aber wenn ihr es zulasst, dass sich euch die Wahrheit offenbart, werdet ihr sehen und spüren, wie tief eure Verstrickungen mit dieser Energie sind. Und wie sie euch zum Suchtersatz für echte Fülle geworden und Verbindungen zu Themenbereichen in eurem Leben eingegangen ist, die aussehen wie multiple Verstrickungen.
Der erste Schritt ist das Lösen dieser energetischen Verbindung. Das Lösen der Energie des Geldes von euren Seelensiegeln. Der zweite Schritt ist die Umlenkung des Stroms dieser Energie in euer Zentrum. In das Zentrum eurer Herzen, eurem Zugang zur Urquelle. In dem Moment, in dem die Energie des Geldes dort ankommt, in dem Moment, in dem ihr sie in eure Quelle zurückführt, ändert ihr ihre Programmierung für eure Leben und ermöglicht es ihr, zum Teil des Stroms echter Fülle in eurem Leben zu werden. Im gleichen Moment beginnt die Auflösung eurer Abhängigkeit von Geld.
Es mag sein, dass ihr zunächst nicht viel bemerkt, vielleicht seid ihr plötzlich innerlich entspannter angesichts einer Situation, die euch zuvor als finanziell bedrohlich erschien. Vielleicht fällt euch auch auf, dass euer Umgang mit Geld sich verändert. Vielleicht ist die Veränderung auch dramatisch, wie auch immer es sein mag. Wisst, dass dies ein großer Schritt in eure Freiheit als menschliche Wesen ist. Und wisst, dass dies ein Teil der weiteren Öffnung eurer Seelensiegel bedingt.
Verfahrt ebenso mit allen anderen Abhängigkeiten, die ihr entdeckt. Der Sucht nach Zuneigung, Anerkennung, gebraucht werden zu müssen … . Die Liste ist lang. Entkoppelt all dies von euren Seelensiegeln und führt es zurück in eure Zentren.

Die Sternenkonstellation der heilen Seele – das Seelentor
Es ist kein Zufall, dass dies gerade jetzt geschieht. Der Höhepunkt dieser Welle, der Höhepunkt der Impulse eurer individuellen Seele an euch und der kosmischen Seele an den Erdenkörper ist in einigen Tagen erreicht, wenn sich tatsächlich an eurem Himmel eine Planetenkonstellation zeigt, die sich in ihrer Geometrie der Geometrie des Seelenbauplans annähert. Es ist das Fenster, das einige von euch nutzen werden, um diese tiefe Verbindung einzugehen.
Diese Aussage soll keinen Druck erzeugen. Sie bedeutet nicht, dass diese Gelegenheit danach vorüber ist. Es bedeutet lediglich, dass ihr nach dieser Welle, die Dringlichkeit nicht mehr so stark spüren werdet, euch von euren Abhängigkeiten zu befreien. Sie werden, solltet ihr sie während dieser Welle nicht aufgelöst haben, nicht mehr so stark im Vordergrund stehen.
Mein Kanal möchte den Satz einfügen: „Man soll die Feste feiern, wie sie fallen."
In diesem Zusammenhang bedeutet das: Wenn für euch nun der Zeitpunkt da ist, euch von Abhängigkeiten zu lösen und eine tiefere Verbindung mit eurer Seele einzugehen, erfahrt ihr dabei Unterstützung in enormem Ausmaß.
Ihr könnt dies aber natürlich auch zu einem anderen Zeitpunkt tun, werdet euch aber hierbei womöglich etwas schwerer tun, es wird womöglich etwas anstrengender sein. Für jeden gibt es den richtigen Zeitpunkt, und manchmal ist dieser im Einklang mit einem sehr viel größeren universellen Muster.
Lernt, die Wellen zu reiten, und vieles wird sich wie von selbst fügen.
Und so geht ihr weiter und formt im Stillen, formt in euren Herzen und durch eure veränderte Wahrnehmung des Seins eine neue Welt.
Und so ist es.


Amra nuber assai,


Ich bin Maitreya


http://www.lektionenderliebe.de


Julia Schuricht

Maitreya – Die sieben Lektionen der Liebe

232 Seiten, A5, broschiert
ISBN 978-3-941363-25-0
Euro 17,80

Smaragd Verlag auf Facebook