Mittwoch, 17 Januar 2018

Metatron: Emotionen - 10.08.2010

(empfangen von Birgit Maria Niedner und Peter Niedner am 10.08.2010 ©)

Gott zum Gruße, liebe Lieben,
Gott zum Gruße.

Das Jahr der Emotionen, das Jahr 2010, hat was den Zeitablauf anbelangt, seinen Zenit erreicht und ist auf dem abklingenden Wege. Es ist aber nach eurer Zeitrechnung erst der Monat acht dieses Jahres und es bleibt also noch ein Drittel der Wegstrecke zurück zu legen. Ich will auf die Emotionen nicht weiter eingehen; wir haben dazu euch genügend Wissen vermittelt.

Dass es jetzt in eurem Nachbarland zu so großen Feuern kommt, die in der Stadt Moskau mehr als 10 Millionen Menschen in massive Atembedrängnis bringt, gehört in diesen Zyklus. Dort brennt es, weil das Wasser fern bleibt. Es ist zwischen euch und dem Feuer jetzt gerade wieder eine massive Hochwasserfront und es ist noch nicht das Ende des Jahres erreicht, aber ihr wisst nun, dass es sich um die ausgleichenden Energien von Mutter Erde handelt und um den Ausdruck des unausgeglichenen Umgangs mit den Emotionen.

Das eigentliche Thema für den heutigen Text ist euer Umgang als inkarnierte Menschen mit dem Tod. Wir haben euch in dem Buch der bedingungslosen Liebe zu diesem Thema schon Wissen zur Verfügung gestellt, aber es ist an dieser Stelle vom Rat der Zwölf beschlossen worden, dass ich euch noch einige ergänzende Mitteilungen überbringe.

Alle sich aktiv spirituell bildenden Menschen vergessen gelegentlich, dass sie nach wie vor inkarnierte Menschen sind. Mit dieser Inkarnation geht die Seele eine Verbindung ein mit dem feststofflichen Körper. Es kommt zu der Einheit inkarnierter Mensch. Die Seele an sich weiß sehr genau, dass der Tod nur der Wechsel von einem Zustand des Seins in einen anderen ist, dass die Energie Seele aus diesem feststofflichen Körper aussteigt, um wieder in einen körperlosen Zustand zu gehen, sich auf die nächste Inkarnation vorzubereiten und dies ein sehr langer Zyklus ist, bis irgendwann die Seele ihr Lernziel erreicht hat und keine Inkarnation in einem feststofflichen Körper auf der Erde mehr notwendig ist.

Dieses ist euch vom intellektuellen Wissen her klar und ihr wundert euch dann, dass, wenn ein geliebter Mensch stirbt, ihr in große emotionale Wallungen verwickelt werdet. Ihr geliebten Menschen, seid versichert, das darf sein. Das ist in Ordnung. Es ist kein Mangel an Wissen. Es ist kein Mangel an gelebter Spiritualität. Es ist kein ich-habe-meine-Lernziele-noch-nicht-erreicht-Signal.

Der Umgang mit Emotionen ist eines der wesentlichen Lernziele von euch Menschen auf der Erde. Emotionen könnt ihr nur leben in einem feststofflichen Körper. Es ist nur möglich Schmerzen zu empfinden in einem körperlichen Zustand. Es ist nur in einem körperlichen Zustand möglich, Freude oder gar Begeisterung zu empfinden. Wenn die Seele nicht in einem Körper integriert ist, wenn diese Symbiose zwischen diesen zwei eigentlich sehr unterschiedlichen Energiefeldern nicht stattfindet, sind diese emotionalen Wahrnehmungen nicht möglich.

Die nicht inkarnierte Seele verfügt über ungeheures Wissen, über eigentlich alles Wissen und damit ist keine Notwendigkeit für Emotionen gegeben, denn es entwickelt sich alles auf der Basis des Wissens.

Durch die Inkarnation kommt ihr in Berührung mit dem feststofflichen Körper, der zum Beispiel Schmerz empfindet, wenn ihr euch mit dem Hammer auf den Daumen haut, der Schmerz empfindet, wenn ihr euch mit einem scharfen Messer schneidet und sich dann die Wunde entzündet oder anfängt im Heilungsprozess zu arbeiten. Der Schnitt mit einem scharfen Messer zum Beispiel wird gar nicht wahr genommen, aber die Folgen daraus. Ich will jetzt nicht auf den Zusammenhang davon eingehen, sondern ich will euch klar machen, dass emotionale Wahrnehmung ein Bestandteil des körperlichen Seins ist, dass emotionale Wahrnehmung nur im Zusammenhang mit einer körperlichen Inkarnation möglich ist. Das ist einer der Gründe, warum ihr überhaupt in einem Körper inkarniert seid.

Wenn ihr in einem bestimmten Umfeld aufwachst, wie zum Beispiel in Europa oder einem ähnlichen Kulturkreis, dann lernt ihr von kleinen Kindesbeinen an, dass es bestimmte Verhaltensweisen gibt, die in einer Gemeinschaft erforderlich sind, um in dieser Gemeinschaft als integrierter Bestandteil leben zu können. Ihr wisst sehr genau, sehr schnell, wenn ihr nicht bereit seid, euch in die Gepflogenheiten dieser Gemeinschaft einzugliedern, ihr als Außenseiter mit vielen Problemen und Schwierigkeiten zu kämpfen habt.

Das gilt bereits im Kindergarten, das gilt bereits in der Vorschule. Kinder die anders sind, werden sehr schnell ausgegrenzt, „mit dem spiel ich nicht“. Wenn ihr euch dann in der Schule nicht in die Klassengemeinschaft einordnet, wenn ihr euch nicht eingliedert in das Gruppenbefinden, werdet ihr als Außenseiter wieder ausgegrenzt.
Das führt bei der einen Person dazu, der „Watschenaugust“ zu sein, derjenige, der von der ganzen Klasse geärgert und geneckt wird, der an dem die ganze Klasse ihre Aggressionen auslässt. Oder es gibt die Ausreißer in der anderen Richtung. Jemand der besonders gute Leistungen erbringt, vielleicht zum Beispiel im Sport, … und der von einem Großteil der Gemeinschaft dafür bewundert wird, auf einen Sockel gestellt wird, hofiert wird, umgarnt wird. Merkt ihr es, er ist auch aus der Gemeinschaft ausgeschert, aber in eine andere Richtung.

Genauso ist es mit besonders in den Augen der Gemeinschaft hübschen Menschen, egal ob Männer oder Frauen, sie werden aus der Gemeinschaft ausgegrenzt, in dem sie ebenfalls besonders hofiert, umgarnt werden. Immer wenn ein Mensch aus der Gemeinschaft besonders heraussticht, wird er in irgendeiner Weise von der Gemeinschaft behandelt. Jemand der zum Beispiel über ungeheure intellektuelle Kräfte verfügt, aber sich körperlich nicht zur Wehr setzen kann, wird genauso ausgegrenzt als „Streber“ und nicht mit integriert beim Fußballspielen und Bäume klettern. Und genauso verhält es sich auch mit emotionalen Äußerungen. Ihr lernt also von kleinen Kindesbeinen an, dass zu bestimmten Situationen bestimmte Reaktionen gehören. Ihr lernt von vornherein, wenn alle lachen, dann muss ich auch lachen, weil sonst werde ich ausgegrenzt. Und genauso gilt es, wenn alle traurig sind, wenn alle weinen, dann muss auch ich weinen, weil sonst werde ich ausgegrenzt.

Dieses Verhaltensmuster ist tief eingelagert in euren Zellen, denn bedenkt bitte, dass ihr auch hier den Weg der Inkarnationen immer wieder und immer wieder geht, und selbstverständlich immer wieder in Gesellschaften lebt, euch für die Inkarnation innerhalb gewisser Gesellschaften entscheidet, die gleich denken.

Dieser Umgang mit dem Tod, dass bei Tod Trauer und Schmerz auftreten, gilt für viele Inkarnationsgruppen. Nicht nur christlich orientierte Gemeinschaften haben dieses Trauermoment, sondern selbstverständlich auch die große Gemeinde der Moslems. Auch bei den Naturvölkern wird laut und ausgiebig getrauert. Es gibt nur ganz ganz wenige Menschen, die den Tod als freudiges Ereignis begrüßen und ihm eine positive Eigenschaft zugestehen – nämlich das Leben welches mit Anstrengung und Arbeit verbunden ist, zu beenden, um in eine leichtere Form des Seins überzugehen.

So habt ihr also über viele hundert Leben in euren Strukturen eingebrannt, dass der Tod eines nahen, eines geliebten, eines befreundeten Menschen zu Schmerzen führt, zu Traurigkeit führt, zu Verlust führt. Und das ist einfach ein Prozess, der sehr sehr lange dauert, diese angenommenen, angelernten, antrainierten Verhaltensweisen wieder aus dem System zu entfernen.

Also: Wenn ein euch nahestehender Mensch stirbt, ist es vollkommen in Ordnung, ist es vollkommen richtig, zu trauern, Schmerzen zu haben, sich zurück zu ziehen, um diesen Weggang eines Menschen zu verarbeiten. Ich habe jetzt bewusst das Wort Weggang gewählt, denn ihr wisst – zumindest zum Teil – sehr genau über die Verwebungen und Überlappungen der Energiefelder von euch Menschen Bescheid. Wer also in einer Gemeinschaft lebt, in einem Fußballverein, in einem Sportverein jeglicher Art oder sonstiger Gemeinschaft, baut natürlich zu bestimmten Leuten eine Verbindung auf. Es führt zu einer Verwebung der Energiefelder, die ja gemeinsame Interessen vertreten, gemeinsame Hobbies haben, gemeinsame Unternehmungen. So entsteht über dieses Zusammenführen ein neues Energiefeld. Wenn ihr zum Beispiel einen Tennispartner habt, mit dem ihr über viele Jahre gemeinsam diesen Sport ausübt, und dieser Partner zieht sich plötzlich zurück, aus welchem Grund auch immer, so entzieht er euch aus eurem Energiefeld einen großen Anteil gewohnter Energie.

Ein großer Teil dieser Energie – je nachdem wie intensiv und wie wichtig dieses Tennisspiel für euch war – entschwindet plötzlich aus eurem Bestand, aus eurer Substanz, aus eurem Energiefeld. Und ihr müsst diese Energie, die da jetzt plötzlich abgezogen worden ist, durch andere Energie wieder auffüllen. Es ist, als ob ihr aus einer Badewanne Wasser entnehmt. Wenn ihr einen 10-Liter-Eimer voll Wasser aus dieser Badewanne entfernt, ist das weniger auffällig, als wenn ihr sie halb entleert. Wenn jemand also die Hälfte seines aktiven Lebens damit zugebracht hat, sich um den Tennisplatz, um den Tennissport, um die Tennisaktivitäten zu kümmern und plötzlich die Hälfte dieser Energie, seiner Energie, dadurch wegbricht, dass diese Hälfte der Energie entzogen wird, dann hat er natürlich ein massives Problem.

So habt ihr große energetische Verbindungen mit Partnern, mit Eltern, mit besonders nahestehenden Arbeitskollegen oder Freunden und natürlich habt ihr eine ganz enge Verbindung zu Kindern oder möglicherweise auch Geschwistern von euch. Macht euch also klar, dass der Tod eines Menschen, eines nahestehenden Mensch, euch Energie entzieht, die ihr erst auffüllen müsst.

Und was ich am Anfang dieses Textes schon gesagt habe, es gibt antrainierte Verhaltensweisen. Wenn ihr hier in diesem sogenannten westlichen Umfeld lebt, dann gehört es dazu traurig zu sein, Schmerzen zu empfinden, das ist euch von Kindheit an gelehrt worden. Es ist traurig, wenn jemand oder etwas geht, es ist traurig, wenn der geliebte Hund stirbt, es ist traurig, wenn die Katze überfahren wird und es ist natürlich noch viel trauriger, wenn die Oma stirbt oder der Opa stirbt, oder die Mama oder ein Geschwisterchen oder ein großes Geschwisterteil.

Wenn Geschwister sterben, dann gehört noch die Komponente dazu, dass bei euch Menschen natürlich sofort der Zeitvergleich läuft. Dieser Bruder oder diese Schwester war ein paar Jahre jünger, dann kommt „mein Gott wenn ich in dem Alter gestorben wäre, wäre ich ja schon 2, 3 Jahre tot“. Wenn das Geschwister älter ist, dann kommt die Angst „Oh Gott bis dahin sind ja bloß noch 2, 3 Jahre“ und bei Kindern ist es natürlich noch viel extremer.

Es ist nicht der „natürliche Gang der Dinge“, dass Kinder vor den Eltern diese Erde verlassen. Es ist für euch Menschen die schwerste emotionale Prüfung, wenn Eltern eines oder mehrere ihrer Kinder zu Grabe tragen müssen.
Es hat natürlich etwas damit zu tun, dass viel bewusste Aufmerksamkeit in dieses Kind geflossen ist im Laufe der zurückliegenden Zeit, denn es ist der Gang der Dinge, dass Eltern ihre Kinder versuchen zu erziehen, zu bilden, zu einem „ordentlichen Menschen zu machen“. Und wenn dann diese ganze Mühe, dieses ganze Bemühen, diese ganze Liebe die da hinein geflossen ist, jetzt zu Grabe getragen wird, fällt es einem Vater oder Mutter schwer, zu realisieren, dass die Seele dieses Wissen mitnimmt, sondern man sieht erstmal nur „diese ganze „Arbeit“ geht jetzt hier zu Grabe“.

Es ist aber niemals eine Arbeit umsonst getan. Alle sind gewachsen, die Eltern bei der Erziehung und die Kinder beim Wachsen. Nur selbstverständlich ist es wirklich die schwerste emotionale Situation die ein Mensch erleben kann, wenn er seine Kinder zu Grabe tragen muss.

Und so sage ich es noch einmal: Es ist vollständig in Ordnung, es ist gesund und kein Zeichen spirituellen Mangels, spirituellen nicht vorhandenen Wissens, spirituell irgendwelche Dinge nicht erreicht zu haben oder in irgendeiner Weise mit sich hadern zu müssen. Trauer, Schmerz, Tränen, sich Zurückziehen in der Zeit der Trauer ist vollständig in Ordnung und hat überhaupt nichts mit Mangel an Spiritualität zu tun. Es ist Teil der menschlichen Inkarnation, auch diesen Schmerz zu erleben, auch diesen Schmerz zu lernen und zu lernen, mit dieser emotionalen Wahrnehmung umzugehen.

So ist es notwendig auf Grund der Konstruktion dieser Verbindung zwischen Seele und Körper. Der Körper nimmt diese Schmerzen wahr. In den Einlagerungen seiner Zellen ist einfach dieses Verhalten schon programmiert, über viele Leben über viele Jahrhunderte. So meine geliebten Menschen: gesteht euch Trauer, Schmerz zu, gesteht es euch zu, euch für eine Zeit zurück zu ziehen, um den Verlust eines Menschen zu verarbeiten. Nehmt euch diese Zeit, nehmt euch das Recht und hadert nicht mit euch, weil ihr glaubt ihr hättet irgend ein Ziel nicht erkannt, nicht erreicht.

Gott zum Gruße meine Lieben,
Gott zum Gruße.

Seid gesegnet.
Seid gesegnet.

Metatron 

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Viel Freude damit - Metatron

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