Dienstag, 24 Oktober 2017

Vertrauen – ein Text von Raphael - 11.04.2015

Empfangen von Birgit Maria Niedner & Peter Niedner

Gott zum Gruße, meine Lieben, Gott zum Gruße. Ihr geliebten Menschen, Ihr leuchtenden Seelen, die ihr in einem Körper inkarniert sind, um etwas zu lernen, seid gegrüßt.
 
Ihr lernenden Wesenheiten auf der Erde, Ihr Erfahrung sammelnden Seelen, Ihr wirklich von Herzen geliebten Menschen, sagt mir, warum habt Ihr so viel Angst? Ich weiß natürlich, dass Ihr so viel Angst habt, weil Ihr zu einem großen Teil mit dem Thema Vertrauen beschäftigt seid.
 
Ihr, die Ihr inkarniert seid in diesen Gebieten in Europa und der sogenannten westlichen Welt, seid im Grunde genommen mit allen Dingen versorgt, die euer feststoffliches Leben benötigt. Ihr seid auf Grund der sozialen Netze, die Ihr im Laufe der letzten Jahrzehnte, Jahrhunderte gespannt habt, davor geschützt zu erfrieren, zu verdursten oder zu verhungern.
 
In vielen Gegenden der Welt, in vielen Regionen auf Mutter Erde sind Menschen jeden Tag damit beschäftigt, den Kampf um das feststoffliche Überleben zu führen. Ihre größte Sorge ist, woher bekomme ich trinkbares Wasser, woher bekomme ich etwas zu essen für meinen Körper und für meine Kinder. Diese Menschen haben überhaupt keine Zeit, sich mit grundlegenden spirituellen Überlegungen zu beschäftigen. Sie haben keine Zeit, Angst zu haben, was denn ist in zehn Jahren, was ist, wenn sie vierzig/ fünfzig oder sechzig sind, ob sie dann noch ihren Arbeitsplatz haben, ob die Rente ausreicht, ob genügend Geld da ist, um das Auto zu betanken. Sie haben keine Zeit, darüber nachzudenken, ob sie das nächste Jahr ihren Erholungsurlaub am Meer oder in den Bergen verbringen. Sie sind ausschließlich damit beschäftigt, das Überleben im Hier und Jetzt zu organisieren. Sie beschäftigen sich mit dem Beschaffen von Brennholz, um Wasser oder Nahrung zu erwärmen. Sie sind beschäftigt mit dem Sammeln von Nüssen und Beeren, von Früchten, die Mutter Erde ihnen liefert oder sie sind damit beschäftigt, ihre Ziegen, Schafe und Rinder gegen Löwen, Pumas, Wölfe, Bären oder sonstige Raubtiere zu beschützen und zu verteidigen.
 
Ihr aber, die Ihr lebt in Europa oder Nordamerika habt diese Sorgen nicht. Zumindest nicht in diesem Ausmaß. Selbst die Menschen, die bei Euch als arm betrachtet werden oder die sich selber als materiell arm betrachten, haben viele Unterstützungsmöglichkeiten, die das normale tägliche Leben vom Überlebenskampf um Lebensmittel und Trinkwasser vermeiden.
Menschen, deren Hauptsorge ist: „Wie komme ich gegen den Hunger an?“, haben keine Zeit, sich mit dem Thema Vertrauen zu beschäftigen. Sie haben keine Zeit, Angst zu haben vor Fremden, die in ihr Dorf kommen, vor Bäumen die in ihren Garten kippen, vor Menschen die sie angreifen, um sie zu berauben oder möglicherweise bloß um Spaß zu haben.  
 
Wann habt Ihr Euch das letzte Mal bewusst gemacht, Ihr lieben Menschen, die Ihr diese Unterweisungstexte bekommt, wie sicher Euer Leben doch eigentlich ist? Das was Euer Leben in Gefahr bringt, sind meistens Dinge, die Ihr selber gut beeinflussen könnt. Die Geschwindigkeit auf dem Fahrrad, Motorrad oder Auto, die Kleidung mit der Ihr nachts unterwegs seid – ist sie im Dunklen der Nacht gut zu sehen? – Ihr könnt Risiken eingehen wie Bergwandern, Skilaufen auf ungesicherten Pisten. Ihr habt es also wirklich zum allergrößten Teil selbst direkt in der Hand, wie sicher vor Unfällen Euer Leben verläuft. Manche von Euch Menschen setzen sich bewusst Gefahrenmomenten aus, um dieses Gefühl des Adrenalinkicks zu erleben – beim schnellen Motorradfahren, beim Bungee-Jumping, beim Fallschirmspringen oder ähnlichen Dingen. Was passiert bei diesen Sportarten?
Ihr Menschen, die ihr nicht damit beschäftigt seid, das Wesentliche für Euren Lebensunterhalt bestreiten zu müssen, Ihr testet auf andere Art und Weise Eure Grenzen aus. Ihr habt Zeit,
auszuprobieren, wie geschickt Ihr seid, wie gut Ihr bestimmte Dinge beherrscht – eine Maschine wie ein Motorrad, oder auch die Natur … wie den Wind beim Fallschirmspringen oder Drachenfliegen. Ihr probiert aus, wie gut Eure Kräfte sind, wenn Ihr ohne Sicherung durch ein Seil in den Bergen klettert oder wie schnell Ihr mit dem Fahrrad einen Berg rauf oder runter fahren könnt. Ihr probiert aus, wie viel Kilometer ihr laufen könnt oder auch wie schnell Ihr eine bestimmte Strecke zurücklegen könnt. Ihr probiert Euren Körper aus. Ihr probiert Eure Leistungsfähigkeit aus. Und ihr probiert aus, welche Kraft in Eurem Geist steckt, wenn Ihr mit diesem Geist Euren Körper beeinflusst. Ihr testet Grenzen aus. Ihr sammelt Erfahrungen. Dafür habt Ihr inkarniert, … um Dinge zu lernen.
 
Wenn Ihr zu einer schnellen Motorradfahrt startet, wenn Ihr beginnt, eine gefährliche Felswand hinauf zu klettern oder wenn Ihr Euch überlegt, eine besonders gefährliche Piste mit den Skiern hinunter zu rasen, dann habt Ihr Vertrauen. Ihr habt Vertrauen in Euch, Ihr habt Vertrauen in Eure Leistungsfähigkeit, Ihr habt Vertrauen in die Möglichkeiten Eures Körpers. Dieses Vertrauen in Eure Leistungsfähigkeit ist gewachsen. Ihr habt irgendwann angefangen, auf dem Roller zu fahren, dann mit dem Fahrrad, irgendwann ist das Fahrrad schneller geworden, irgendwann wurde aus dem Fahrrad ein Motorrad, irgendwann seid Ihr nicht mehr nur eine kleine Mauer hochgeklettert, sondern seid auch Bäume hoch gestiegen und irgendwann wurden aus diesen Bäumen Felswände.
Ihr habt irgendwann begonnen, auf einem Kinderhügel Ski zu laufen und jetzt steht Ihr oben auf dem Berg und beginnt eine Schussfahrt die steile Piste hinunter. Der Mechanismus, der dahinter steckt ist: Ihr beginnt etwas mit relativ kleinem Risiko, lernt es kennen, lernt es beherrschen und dann versucht Ihr, Euer Wissen, Euer Können anzuwenden, und das in dem Vertrauen zu Euren Leistungs-fähigkeiten. Ihr habt diese Erfahrung gemacht. Ihr wisst jetzt, wie dieser Mechanismus funktioniert. Ihr fangt mit kleinen Schritten an und baut dann – Stück für Stück, Schritt für Schritt – diese Fähigkeiten aus.
 
Und jetzt überlegt einmal: Warum wendet Ihr den gleichen Mechanismus nicht dann an, wenn es um das Vertrauen in spirituelle Entwicklung geht. Warum wendet Ihr den gleichen Mechanismus nicht an, wenn es um das Vertrauen in Eure feinstoffliche Wahrnehmung geht? Warum wendet Ihr es nicht an, um das Vertrauen in die emotionale Wahrnehmung Eures feinstofflichen Körpers zu trainieren?
 
Wenn Ihr mit der gleichen Hingabe und Begeisterung wie Ihr Motorradfahren oder Skilaufen geübt habt üben würdet, die Wahrnehmung Eures dritten Chakras oder Eurer Hände oder Eurer gesamten Aura zu trainieren, dann kämt Ihr in die Situation, sehr schnell für Euch bedrohliche Situationen zu spüren. Ihr würdet sehr schnell mit den Händen „erkennen“, ob ein Lebensmittel für Euch gut ist oder nicht. Ihr würdet sofort erspüren, ob ein Mensch der auf Euch zukommt in der gleichen Frequenz schwingt wie Ihr oder ob er für Euch unangenehm ist. Versteht Ihr die Parallelen?
Wenn Ihr mit kleinen Wahrnehmungsübungen anfangt, dann seid Ihr in Eurer feinstofflichen Wahrnehmung irgendwann genauso gut und sicher und voller Vertrauen wie beim Motorradfahren mit über 200 km/h oder beim Skirennen den steilen Berg hinunter.
 
Wenn Ihr anfangt, Eure Feinfühligkeit zu trainieren, zum Beispiel mit drei oder fünf unterschiedlichen Kugeln aus Edelsteinen oder Halbedelsteinen, dann würdet Ihr sehr schnell merken, wie gut Ihr das könnt und Ihr würdet das Vertrauen bekommen in die Wahrnehmung Eurer Hände. Besorgt Euch einmal drei gleich große Kugeln, zum Beispiel aus Bergkristall, Rosenquarz, Lapislazuli, Achat, Turmalin, Obsidian, Schneeflockenobsidian – was immer Ihr wollt, was immer Euch Spaß macht. Und dann tauscht blind, mit geschlossenen Augen, diese drei oder fünf Kugeln auf dem Tisch. Lasst sie durch Eure Hände gleiten und nehmt dann eine in die Hand und erspürt, welche es ist. Wenn alle Kugeln gleich groß sind, scheidet die mechanische Wahrnehmung aus. Wenn Ihr es probiert, werdet Ihr sehr schnell feststellen, wie gut Ihr es könnt. Ihr könnt diese Übung dann fortsetzen mit Büchern, die Ihr in die Hand nehmt und erspürt, ob sie für Euch „wichtig“ oder „unwichtig“ sind. Ihr erspürt die „richtigen“ Lebensmittel, wenn Ihr sie betrachtet oder wenn Ihr sie in die Hand nehmt.
 
Nun ist damit nicht gemeint, vor einer Kiste von Äpfeln zu stehen und alle zwanzig Äpfel zuerst in die Hand zu nehmen. Das wäre sehr rücksichtslos gegenüber den anderen Menschen. Aber wenn Ihr mit der Hand dezent über die Kiste mit den Äpfeln geht, dann wisst Ihr, welche für Euch richtig sind. Wenn Ihr einen Salatkopf – selbst wenn er in Zellophan eingepackt ist – erspürt, dann wisst Ihr genau, ob heute für Euch zum Beispiel ein Eisbergsalat besser ist als Gurke, oder Chicorée besser als Rucola.  
 
Lernt Eure Talente zu trainieren. Lernt Eure Talente zu nutzen, fangt mit leichten, ungefährlichen Übungen an und lasst so Euer Vertrauen wachsen.  
 
Wenn Euer Vertrauen in Eure Wahrnehmungsfähigkeit genauso stark ist wie Euer Vertrauen in den Umgang mit dem Auto, dem Fahrrad oder den Skiern, dann habt Ihr unendlich viele Möglichkeiten auf dem Weg des Aufstiegs, auf Euch selber zu hören, … Eurer eigenen Intuition, Eurer eigenen Wahrnehmung zu folgen. Und Ihr kommt sehr viel schneller in die Unabhängigkeit von Ratgebern oder Begleitern auf Eurem Weg des Aufstiegs, die Einfluss nehmen auf Euren Weg – und das unter Umständen nur, weil Ihr gar nicht merkt, wie diese Menschen als Lehrer/ Gurus/ Weise Einfluss nehmen auf Euren Weg des Aufstiegs.
 
Lernt die Sensibilität Eurer Aura, Eurer Hände, Eures dritten Chakras kennen. Lernt sie zu nutzen. Denn diese Wahrnehmungen sind gleichberechtigt mit Sehen, Hören, Riechen, Schmecken oder Tasten. Sie sind Euch nur noch nicht so geläufig. Und sie sind Euch deswegen noch nicht so geläufig, weil Ihr einfach sehr sparsam seid mit dem Üben dieser Fähigkeiten.
 
Geht in das Vertrauen, dass es sich lohnt, Zeit aufzuwenden, um diese sensiblen Wahrnehmungs-organe kennen zu lernen. Lernt sie erst einmal kennen und dann lernt sie zu beherrschen. Lernt sie richtig zu deuten. Und Ihr seid wieder einen großen Schritt voran gegangen auf dem Weg des Aufstiegs.
 
Schult Eure Sensibilität. Schult eure Wahrnehmung. Aber seid am Anfang vorsichtig beim „Urteilen“!
Zur Kenntnis zu nehmen, ob der Mensch der mir entgegen kommt in einer Frequenz schwingt, die zu mir passt, ist die eine Sache. Eine gänzlich andere ist es, ihn zu beurteilen. Er ist kein schlechter Mensch. Er ist niemand, um den man einen Bogen machen muss, nur weil er in einer anderen Frequenz schwingt wie Ihr. Was Ihr zur Kenntnis nehmen könnt ist einfach … 1. Er schwingt anders. 2. Er schwingt in einer Frequenz, die mich interessiert. Oder 3. Er schwingt in einer Frequenz, die für mich anstrengend ist. Allein diese drei Dinge auseinander zu halten und dementsprechend dann zu agieren, zu lernen mit dieser Empfindung, dieser Wahrnehmung umzugehen und sie für Euch und Euren Wachstumsprozess sinnvoll einzusetzen, ist eine sehr sehr spannende Lektion, ein sehr interessanter Weg, ein Weg der niemals langweilig wird.
 
Ich wünsche Euch viel Vertrauen mit dieser Arbeit. Ich wünsche Euch auch Spaß bei diesen Übungen und ich wünsche Euch erkenntnisreiche Experimente, die Euch schnell zu Ergebnissen führen, die dann auf dem Weg Eures Aufstieges von Nutzen sind.
 
Seid gegrüßt von Herzen. Seid gesegnet. Seid gesegnet.
 
Ich bin der Erzengel Raphael, der heute diese Lektion an Euch sprechen durfte.
Seid bedankt für Eure Aufmerksamkeit. Seid gesegnet. Seid gesegnet.
Gott zum Gruße. Gott zum Gruße.
 
 
Mit herzlichem Gruß und in Liebe für Euch
 
Birgit Maria Niedner & Peter Niedner
 
 
 
Metatron: Das Copyright dieses Textes liegt bei MANGATA®. Dieser Text darf ohne weitere Nachfragen in jeder Form vervielfältigt und weiter gegeben werden, mit einer Einschränkung: Alle Texte dürfen nur als Ganzes kopiert oder weiter gegeben werden. Ein Zitieren ohne Hinweis auf den kompletten Text ist nicht zulässig. Frühere/weitere Texte aus dieser Serie sind unter www.mangata.de/Durchsagen zu finden. Viel Freude damit! Euer Metatron

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