Dienstag, 27 Juni 2017

HERMES TRISMEGISTOS - Text zum 11.02.2015

Peter hat den Wunsch geäußert, heute eine Frage stellen zu können.
 
 
Die FRAGE von Peter lautet:
 
Warum tun manche Leute sich so schwer zwar zu hören, oder gar zu  lehren: “Das Universum wertet nicht, alles ist eins, alles ist nur Energie“, dann aber trotzdem – auch z. B. in entscheidenden Fragen – bei Operationen oder Medikamenten durch die Pharmaindustrie diesen Grundsatz verdrängen oder nicht verstehen wollen. Also warum fällt es manchen Menschen so schwer, die Dinge zu verbinden? Warum ist es so schwer, nicht nur ausschließlich dem vermeintlich feinstofflichen Weg folgen zu wollen mit Homöopathie und Meditation, sondern diese „sanfte Medizin“ wenn notwendig mit pharmazeutischer Energie zu unterstützen? Oder auf der anderen Seite ausschließlich pharmazeutische Medikamente zu benutzen? Warum tun sich die Menschen  so schwer, das alles  zusammen zu fügen?
 
Die ANTWORT von Hermes Trismegistos:
 
Gott zum Gruße, meine Lieben, Gott zum Gruße.
 
Dieses Beibehalten von Dogmen, dieses nicht wirklich zusammenfügen des Lehrsatzes „Alles ist eins“, „Alles ist gleichberechtigt“, jedes hat seinen Zweck, alles zu seiner Zeit ... hat seinen Grund in der Tatsache, dass besonders die Ausschließlichkeits-Dogmen ganz tief verankert sind in den Seelen der Menschen, weil sie in so vielen zurückliegenden Leben immer mit dieser Ausschließlichkeit konfrontiert worden sind.
 
Es geht nicht nur um ausschließlich eine Religion ist richtig, ausschließlich ein Weg zu Gott ist richtig, sondern dieses Ausschließliche, dieses Festlegen auf etwas ganz Bestimmtes zieht sich in vielen Schattierungen durch ganz viele Leben. Wenn ihr in der jetzigen Zeit schaut, dann betrifft es z.B. den Begriff der „Markentreue“, also … Menschen haben sich irgendwann auf ein bestimmtes Auto, auf eine bestimmte Getränkemarke, auf eine bestimmte Biermarke etc. festgelegt und bleiben dieser in aller Regel sehr sehr lange treu. Das gleiche gilt bei vielen Menschen für Urlaubsländer oder andere Dinge. Viele dieser Festlegungen haben damit zu tun, dass der Mensch sich auf ein bestimmtes Produkt eingestellt hat. Wenn er also immer wieder in das gleiche Land fährt, um seinen Urlaub dort zu verbringen, dann trifft er auf viele bekannte Größen: die Sprache, die Währung, die Essgewohnheiten, etc.
Wenn er immer das gleiche Auto fährt, trifft er immer auf die gleiche Werkstatt, auf die gleichen Menschen, mit denen er dort zu tun hat. Wenn er immer der gleichen Glaubensrichtung angehört, kann er sich innerhalb bestimmter „Leitplanken“ in einer Richtung gut bewegen und es ist nicht so anstrengend, als wenn er ständig alle Möglichkeiten in Betracht ziehen muss.
Also dieses Festlegen auf eine bestimmte Richtung, auf ein bestimmtes Produkt, auf eine bestimmte Urlaubsregion hat in aller ersten Linie etwas mit der Bequemlichkeit der Seele zu tun. Das, was ich bereits kenne, erleichtert mir den Umgang mit den Dingen die jetzt neu dazukommen.  
 
Wenn ihr also mit Menschen zu tun habt, die sich noch nie mit dem spirituellen Hintergrund von Krankheiten auseinander gesetzt haben, so fällt es ihnen unglaublich schwer zu akzeptieren, dass ja jedes Medikament, jede Energie, die ich dem Körper zuführe, letztendlich immer nur in irgendeiner Form eine Energie ist. Sie kommen aus einem Hintergrund, wo der Körper wenn er krank ist durch einen Arzt geheilt wird. Wenn die Menschen in Regionen aufwachsen, wo der Arzt Heiler heißt oder Schamane oder Medizinmann, dann ist es letztendlich die gleiche Vorgehensweise.
 
 
Hier in eurem Gebieten verschreibt der Arzt ein Rezept/Medikament, im Urwald, in der Steppe, bei den sogenannten Naturvölkern, verschreibt der „Medizinmann“ einen Tee, eine Wurzel oder was auch immer – letztendlich auch wie ein Medikament. Ob ich „die bösen Geister“ vertreibe durch Trommeln, Tee, Rasseln, Gesänge oder Gebete oder ob ich einen Zustand des Schmerzes oder des Nichtfunktionierens eines Körperteils durch die Verabreichung von Medikamenten, oder Massagen oder elektrische Impulse, oder Wärmebestrahlung oder was auch immer, versuche zu heilen, zu beheben, zu beeinflussen, ist letztendlich das gleiche.
 
Die Menschen sind es also gewohnt, in irgendeiner Form von einem Außenstehenden gesagt zu bekommen, was mit ihrem Körper oder ihrer Seele zu passieren hat, damit hier wieder eine Gesundung eintritt. Wenn sie jetzt anfangen, sich mit den Gesamtzusammenhängen zu beschäftigen, wenn sie verstehen, oder beginnen zu begreifen, dass eine körperliche Erkrankung Ausdruck der Seele ist – wenn sie anfangen zu verstehen, dass es nur darum geht, dass die Seele ausdrückt, was sie gerne geändert hätte und dass der Körper als Werkzeug, als Ausdrucksinstrument von ihnen als Seele benutzt wird, dann werden sie sich wahrscheinlich auch nicht so schwer tun, die Dogmen zu verlassen, aufzuheben und neue Wege zu gehen.
 
Das Verhalten der Menschen ist geprägt von ihren Erfahrungen aus der Vergangenheit, von ihren Lebensweisheiten aus diesem Leben am allermeisten. Die Weisheiten, die sie sich in diesem Leben erarbeitet haben, kommen meistens aus einer Richtung, also z. B. aus der Schulmedizin in allen Feinheiten, in allen Schattierungen, mit allen Begleitmöglichkeiten die es gibt. Oder das Gegenbeispiel: Jemand ist als Kind in einer Familie aufgewachsen, die sich mit spirituellem Heilen beschäftigt und wird nun versuchen, jegliche Form der Meditation, Klangschalen, Bachblüten, Edelsteintropfen, Tee, Gebets-Mantra-Singen oder sonstiger Therapie auszuprobieren. Es herrscht bei beiden das Dogma: Es geht nur so!  
Dieses Dogma kommt einfach aus den Erfahrungen heraus und es ist ein gewaltiger Schritt für einen bewusst lebenden Menschen, sich über die Dogmen hinwegzusetzen und zu begreifen, dass sich manche Dinge an bestimmten Tagen, in bestimmten Situationen, aus bestimmten Anlässen heraus verändern müssen oder können, um ein Ergebnis zu erreichen.
 
Also um diese Frage zu beantworten, warum tun die Menschen sich so schwer, müsst ihr in die menschliche Psyche hineinfühlen, letztendlich auch in eure Psyche. Fühlt hinein in eure Dogmen und schaut euch an, warum es euch so schwer fällt, jedes einzelne Dogma auszuhebeln und zu erkennen, dass es an bestimmten Stellen vielleicht hinderlich ist. Schaut euch an, welche Dogmen ihr habt! Schaut euch an, welche Dogmen ihr habt in eurer Ernährung! Schaut euch an, welche Dogmen ihr habt in Bezug auf eure Kleidung! Schaut euch an, welche Dogmen ihr habt in Bezug auf eure Arbeit, auf eure Arbeitszeit! Nehmt euch einmal die Zeit und versucht eure ganz speziellen Dogmen zu erkennen!
Wo sind bei euch im Leben die Punkte, von denen ihr annehmt, sie wären unverrückbar! Der überzeugte Veganer oder Vegetarier? Unter welchen Umständen wäre er bereit, ein tierisches Produkt zu essen oder gar Fleisch? Der überzeugte Fleischesser? Unter welchen Bedingungen wäre er bereit auszuprobieren, wie lange er tatsächlich ohne Fleisch oder ein tierisches Produkt auskommen kann? Der überzeugte Autofahrer? Unter welchen Umständen wäre er bereit, längere Strecken zu Fuß zu gehen, mit dem Fahrrad zu fahren oder ein öffentliches Verkehrsmittel zu benutzen? Oder auch hier das Gegenbeispiel: Wer glaubt, er bräuchte niemals ein Auto, sondern könnte alles zu Fuß, mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen? Unter welchen Umständen wäre er dann doch bereit einen Führerschein zu machen und Auto zu fahren oder sich möglicherweise selbst eins zuzulegen?  
Es kann durchaus sein, dass ihr sehr lange suchen müsst, unter welchen Umständen ihr bereit wäret, ein Dogma von euch zu knacken, aufzugeben, und genauso ist es auch bei Menschen, die krank sind. Insbesondere bei massiven Erkrankungen fehlt dem Menschen oft der Mut, etwas Neues auszuprobieren. Sie bleiben auf dem ihnen bekannten Pfad, weil sie sich hier sicher fühlen.
 
Jeder Mensch  bekommt in aller Regel einen furchtbaren Schreck, wenn er von der Diagnose hört, dass er lebensbedrohlich erkrankt ist oder mit einer Krankheit zu tun hat, die ihn auf lange Sicht schwer einschränkt. Wenn die Diagnose bekommt: „Sie haben Krebs“ oder „Sie haben MS, Parkinson, Alzheimer“, – welcher Mensch erschreckt sich da nicht ganz furchtbar, wenn er mit solch einer Diagnose konfrontiert wird?
 
Nur ganz ganz wenige haben dann die Kraft, sich hinzusetzen und als erstes ihren Schreck zu verarbeiten und zu erkennen, dass es wirklich so ist, dass dieser Körper ja nur der Seele als
Werkzeug dient. Egal ob dieser Lehrsatz schon 20, 30, 40 Jahre gehört worden ist oder auch selber gelehrt worden ist, … in dem Moment, wo den Menschen diese Diagnose direkt betrifft, fällt es sehr schwer, dieser Erkenntnis zu folgen. Es taucht so etwas wie „Todesangst“ auf. Und solange der Tod, das Ende dieses Lebens, immer noch mit großen Schrecken verbunden ist, wird der Mensch sich ängstlich zurückziehen auf gewohnte Pfade, auf Dinge, die ihm total vertraut sind und denen er vertraut. Also wer eine Diagnose für eine massive Erkrankung bekommt, bleibt dann erst einmal sehr lange bei den Wegen der Schulmedizin, wenn er so aufgewachsen ist. Wer so eine massive Diagnose bekommt und möglicherweise im Umkreis eines Naturvolkes aufgewachsen ist, wird schnellstmöglich versuchen, in diesen Kreis wieder zurückzukommen und sich der vertrauten Medizin und Betreuung anvertrauen.
 
Also die Beantwortung dieser Frage „Warum hängen Menschen gerade bei massiven Erkrankungen so in ihren Dogmen fest?“, ist im Grunde genommen ganz einfach. Sie haben Angst! Sie haben Angst vor Veränderungen, sie haben Angst, das Falsche zu tun, um ihren Lebensweg in dieser Inkarnation zu Ende zu bringen und deswegen halten sie sich an dem fest, was ihnen am besten vertraut ist.
 
Wer also Menschen helfen möchte zu erkennen, dass sie in einem Dogma verharren, wird diese Menschen nur erreichen, wenn es ihm gelingt, ihre Angst zu vertreiben, ihre Angst aufzulösen.
 
Angst ist eine der mächtigsten Energien innerhalb des Systems Erde.  
Angst ist eine Energie, die lähmt, die den Verstand lähmt, also den Stoffwechsel im Gehirn, und damit auch den regen Fluss von Gedanken, von Überlegungen, von Erkenntnissen. Aber Angst lähmt auch das feststoffliche System bei den Hormonen, beim Verarbeiten der Enzyme, beim Verarbeiten all der Stoffe, die notwendig sind, um diesen feststofflichen Körper am Leben zu erhalten.
Daher könnt ihr beobachten, dass ein Mensch der Angst hat, nach einer schweren Diagnose sehr viel schneller auch in seiner feststofflichen, körperlichen Erscheinung verfällt, wie ein Mensch der keine Angst hat, sich dieser Aufgabe stellt, und sie mit Vertrauen, mit Liebe zu sich selbst annimmt und bewältigt.
Jede schwere Erkrankung werdet ihr nur auflösen können, ausgleichen können, in Harmonie und Balance bringen können, wenn ihr euch selber liebt, wenn ihr euch in der Vergangenheit „gemachte Fehler“ nicht vorwerft, wenn ihr euch so akzeptiert wie ihr seid und im Vertrauen seid, dass alles sich zum Besten wenden wird.
 
Ich sage es noch einmal, eine Erkrankung des Körpers bedeutet, dass irgendetwas in den Energiefeldern aus dem Gleichgewicht gekommen ist. Ihr könnt dieses Gleichgewicht nur wieder herstellen, egal mit welchen Mitteln, wenn ihr euch selber liebt, euch selber vertraut und dafür sorgt, dass ihr glücklich seid. Wer  mit sich hadert, wer sich Selbstvorwürfe macht über Dinge, die er vermeintlich in der Vergangenheit falsch gemacht hat, wird sich sehr damit schwer tun, diese Harmonisierung wieder herbei zu führen.  
 
Gott zum Gruße, meine Lieben.
Gott zum Gruße.
 
Hermes Trismegistos
 
 
Mit herzlichem Gruß und in Liebe für Euch
 
Birgit Maria Niedner & Peter Niedner
 
 
Metatron: Das Copyright dieses Textes liegt bei MANGATA®. Dieser Text darf ohne weitere Nachfragen in jeder Form vervielfältigt und weiter gegeben werden, mit einer Einschränkung: Alle Texte dürfen nur als Ganzes kopiert oder weiter gegeben werden. Ein Zitieren ohne Hinweis auf den kompletten Text ist nicht zulässig. Frühere/weitere Texte aus dieser Serie sind unter www.mangata.de/Durchsagen zu finden. Viel Freude damit! Euer Metatron

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